New Expressionism:

Die hier gezeigten Arbeiten von Matthias Eitner entstehen seit 2014 als Reaktion auf gesellschaftlichen Strukturwandel und neue ästhetische Standards. Sie sind Liebeserklärungen an menschliche Unzulänglichkeit, setzen Makel gleichwertig neben Oberflächen geschönter Bild- und Lebenswelten. Augenblicke verlangsamen sich und werden zu Ikonen des Alltäglichen. Die Bilder sind im übertragenen Sinn Weiterentwicklungen fotografischer Arbeitsweisen, des spontanen Bildes, des Snapshots. Sie sind Improvisationen, formal und inhaltlich rau. Parallelwelten und “die Straße” sind wichtigste Inspirationen der Bildwelten von Matthias Eitner.

Digitale Medien und analoge Techniken sind in dieser Arbeit ergänzend miteinander verbunden. Schnelltrocknende Farben und grobe Pinsel erzwingen Geschwindigkeit, Intuition und Improvisation im Entstehungsprozess und schenken den Bildern den expressiven Ausdruck.